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Krieglach - im Laufe der Jahrhunderte |
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Im Jahre 1148 wurde Krieglach zum ersten Mal urkundlich erwähnt, wobei
die Existenz des Ortes Krieglach durch verschiedene Schriften noch weiter
zurück dokumentiert wird. |
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Der Dreißigjährige Krieg ließ Krieglach zwar verschont, jedoch wurden
im 17. Jh. viele Seuchen eingeschleppt und lasteten hohe Steuerforderungen
an den Bürgern von Krieglach. |
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Eine Überflutung, die ganze Landstriche unter Wasser setzte und die Ernte
vernichtete dürfte auch Grund für den in der Pfarre zu Krieglach verzeichneten
Bevölkerungsrückgang gewesen sein. |
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In der Zeit Maria Theresia's wurde reformiert und neu geordnet, wie zum
Beispiel die Festschreibung der Vulgonamen bei den Bauernhöfen, die Errichtung
der Ämter und Behörden und vieles mehr. |
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Die Industrialisierung im 19 Jh. wurde wohl die bedeudenste Zeit für
unseren Ort. Die Errichtung von Hammer- und Walzwerken, der Bau der Eisenbahn
und die Neuorientierung in der Wirtschaft. |
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1864 wurde Krieglach zur selbstständigen Gemeinde erhoben und die Katastralgemeinden
Alpl, Freßnitzgraben, Freßnitz, Sommer, Massing, Malleisten und Krieglach/Schwöbing
wurden eingemeindet. Die Bürgermeister und Gemeinderäte waren ab sofort
für die Erhaltung und Betreuung ihrer Gemeinden verantwortlich und übernahmen
somit die Aufgaben der Grundherrschaft. |
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Währenddessen stieg die Zahl der Industriearbeiter enorm
an und schon im Jahr 1900 konnte man in Krieglach einen Zuwachs von
2.884 auf 3.384 Einwohner verzeichnen. Auch das gesellschaftliche und
kulturelle Leben in Krieglach erlebte während dieser Zeit eine Hochblüte. |
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Bedeutend sind vor allem die nächsten Jahre, in denen Veränderungen des
Krieglacher Ortsbildes stattfanden wie zum Beispiel die erstmalige Ortsbeleuchtung,
zahlreiche Restaurierungen und Neubauten darunter ein neues Schulhaus,
ein Feuerwehrgebäude, ein Schwimmbad für die Öffentlichkeit und die Verbreiterung
der Bahntrasse. |
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Am 11. Juli 1929 durfte sich Krieglach zum erstenmal als Marktgemeinde
ausgeben. Das Marktwappen zeigt einen weißen Krug auf dunkelblauem Grund.
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Durch die Einführung des Flächenwidmungsplanes, der alle
5 Jahre überarbeitet und neu beschlossen wird, ermöglicht man sich eine
planvolle und optimale Nutzung der Flächen, die für Wohnung, Industrie
und Gewerbe sowie für die Land- und Forstwirtschaft zur Verfügung stehen.
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Im allgemeinen spricht man wahrhaftig von einem wechselhaften Geschick dieses Ortes, der sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder behauptet hat oder aber von der Waldheimat, in der man als Gast und sowohl als Bürger den Frieden des Herzens findet. |
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